Satzung

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen: „Interessengemeinschaft der Nierenkranken in Dresden“ (Kurzfassung IGND), gemeinnützige, mildtätige Vereinigung. Im Vereinsregister unter der Nummer: 1351 Bl. 1 eingetragen.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Dresden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck des Vereins

  1. Information der Öffentlichkeit über chronische Nierenerkrankungen, deren Prävention sowie Folgeerkrankungen und die Bedeutung und Notwendigkeit der Organspende.
  2. Vertretung der Interessen der Betroffenen gegenüber Kassen und  Behörden.
  3. Förderung der Kommunikation der Mitglieder über die Dialysezeitschrift  und Gesprächsrunden.
  4. Hilfeleistung bei der Bewältigung der spezifischen Lebenssituation einzelner Mitglieder.
  5. Unterstützung bei organisatorischen Problemen der Urlaubsgestaltung.
  6. Zusammenarbeit mit Ärzten und dem Pflegepersonal im Interesse einer optimalen Behandlungsdurchführung zum Vorteil des Patienten.
  7. Organisation zahlreicher Aktivitäten, wie Sprechstunden, Informationsforen zu Gesundheits-problemen und kulturelle Veranstaltungen.

§ 3
Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen und fördernden Mitgliedern. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist, die Ziele des Vereines zu unterstützen. Beitrittserklärungen sind beim Vorstand anzufordern und ausgefüllt an diesen zurückzusenden bzw. abzugeben. Über die Aufnahme in den Verein ent- scheidet der Vorstand.
  2. Die Mitgliedschaft endet:
    ( a) durch freiwilligen Austritt
    ( b) durch Ausschluss aus dem Verein
    ( c) durch Tod des Mitglieds.
  3. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes.
  4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn gegen die Vereinsinteressen gröblichst verstoßen wurde.

§ 4
Geschäftsordnung

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige und mildtätigen Zweck, im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Sachsenverband Nierenkranker e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Die Mitglieder haben kein Recht auf Vermögensanteile bzw. geleistete Einzahlungen.
  6. Entsprechend der Satzung und obiger Punkte der Geschäftsordnung erfüllt der Verein die Kriterien für eine gemeinnützige und mildtätige Körperschaft entsprechend §§ 52, 53, 55 AO sowie § 10b Abs.1Nr. 9 KSTG.
  7. Die tatsächliche Geschäftsführung ist nach § 63 Abs. 1 AO auf die ausschließlich undmittelbare Erfüllung der steuerbegünstigten Zwecke ausgerichtet und der Satzung verpflichtet. Entsprechend § 63 Abs. AO muss der Verein den Nachweis seiner Geschäftsführung dokumentieren, dies ist hinreichend durch die Auflistung der Ein- bzw. Ausgaben mit evtl. Quittungen am Ende jeden Geschäftsjahres gegeben.
  8. Vereinsinterne Aufgaben der speziellen Vermögensverwaltung, wie z.B. Beitrittsgebühren,
    Beiträge, Zinserträge, Auslagen, Honorare und sonstige Mittelverwendungen werden in einem gesonderten Finanzplan beschrieben.

§ 5
Organ des Vereins

  1. Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
  2. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden ( gleichzeitig Schriftführer ) und dem Kassenwart.
  3. Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  4. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter, vertreten.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassungen entscheidet die Mehrheit der abzugebenen Stimmen. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen.
  6. Die Mitgliederversammlung wird einmal im Jahr oder wenn es erforderlich ist einberufen. Die Einberufung hat rechtzeitig, schriftlich und unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen.
  7. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
    (a)    Aktualisierung des Finanzplanes (Beiträge etc.)
    (b)    Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    (c)    Wahl der Mitglieder des Vorstandes
    (d)    Beschluss zur evt. Verbandsauflösung (2/3 Stimmenmehrheit)
  8. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen und gültigen Stimmen. Zu Satzungsänderungen wird eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen und gültigen Stimmen benötigt. Über die Mitgliederversammlung und ihre Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen und es ist vom Vorstandsvorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
    Das Protokoll soll enthalten:
    (a)    Art und Zeit der Mitgliederversammlung
    (b)    Name des Versammlungsleiters
    (c)    Zahl der erschienenen Mitglieder
    (d)    Tagesordnung
    (e)    Die einzelnen Abstimmungsergebnisse
    (f)    Wortlaut der evt. Satzungsänderungen

Dresden, den 09.12.2003  ( überarbeitet am 22.Juni 2011)

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